Am 9. April wurden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Kreis Marthalen auf ungewöhnliche Weise mit dem Thema erneuerbare Energien konfrontiert. Sie halfen tatkräftig bei dem Bau einer Solaranlage mit.

Dabei handelt es sich nicht um irgendeine Solaranlage. Es ist die Solaranlage der Sekundarschule selber. 74 Solarpanels wurden durch die Schülerinnen und Schüler unter professioneller Aufsicht installiert. Finanziert wurde die Solaranlage durch die Genossenschaft Genosol Martella.

«Es macht viel Spass beim Anlagenbau zu helfen und mitanpacken zu können. Ich bin gerne handwerklich aktiv», erzählt Leo (14), während er an der Konstruktion arbeitet, an welcher später die Solarpanels befestigt werden.

«Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule!» will mit diesem Tag erneuerbare Energien greifbar machen. Keine Solaranlage ohne Bildung – so lautet das Motto von «Jede Zelle zählt». Den Bau der Solaranlage an der Schule begleitet ein Bildungsprogramm für die Schülerinnen und Schüler sowie eine Sensibilisierungskampagne für die Bevölkerung.

Shoshana (13) erzählt uns vom Bildungsteil des Aktionstages: «Wir haben gelernt, wofür wir Energie benötigen und wie viel Energie mit einer Solarzelle produziert werden kann. Auch die verschiedenen Arten der Energiegewinnung haben wir kennengelernt. Ich finde es gut, dass die Schule Solarenergie nutzt. Denn so grosse Gebäude verbrauchen viel Energie. Ich versuche Energie zu sparen und lösche zum Beispiel immer das Licht, wenn es hell ist.»

Auch bei der Schulleitung kommt das Projekt gut an: «Wir haben mit den Schülern schon viel thematisiert zu Energiewende und Klima. Ich hoffe, dass der heutige Baustellentag für sie das Gelernte auf praktische Weise verdichtet», erzählt Ida Kaissl.

Wer das Bildungsprojekt unterstützen möchte, kann symbolische Solarzellen im Wert von 40.- Franken kaufen. Mit dem Erlös werden den Jugendlichen auch in den kommenden Jahren Aktionstage, Projektwochen und Exkursionen zu Nachhaltigkeit, Energie und Klima ermöglicht.

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