Die Sek Breiti in Turbenthal gilt als erste Klimaschule der Schweiz. Der jahrelange Weg dorthin führte über eine neue Solaranlage, einen „Black-Out- Day“ und über eine Projektwoche.

Auf dem Turnhallendach der Sekundarschule Breiti in Turbenthal befindet sich seit Herbst 2015 eine Photovoltaikanlage. Entstanden ist sie im Rahmen des Projekts «Jede Zelle zählt». Projektleiter Manuel Scherrer von der Organisation myblueplanet erinnert sich noch gut: «Wir haben die Anlage gemeinsam mit den Schülern gebaut und zudem Spendengelder für weitere Klimaaktivitäten gesammelt.» Ausserdem entstand im Rahmen des Projekts ein sogenannter Klimarat, bestehend aus Schülern, Lehrpersonen, dem Hauswart und dem Schulleiter Beat Spaltenstein.

Die Schule zeigte sich bereits damals sehr engagiert. Deshalb wollte Spaltenstein den nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt auch über das Projektjahr hinaus im Leitbild seiner Schule verankern: «Wir erhielten vom Projektteam das Angebot, unsere Bestrebungen weiterzuführen und somit zur Klimaschule zu werden. Ich hielt das für eine gute Idee.»