Gegen Klimawandel und für Energiewende – die Schweizer haben «Ja» gesagt zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Die Sekundarschule Breiti in Turbenthal-Wildberg ist einen Schritt weiter und wird nächsten Freitag als erste Schweizer Klimaschule ausgezeichnet. Schon 2016 wurde im Rahmen des Projektes «Jede Zelle zählt» auf dem Dach der Turnhalle eine Solaranlage realisiert. Der erste Schritt auf dem Weg zur Klimaschule war aber die Gründung eines Klimarats. Darin sind neben Schülern auch Lehrpersonen, die Schulleitung und der Hauswart vertreten. Als Zweites hat die Schule die Themen Klimaschutz, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ins Leitbild aufgenommen. Energie- und Umweltthemen werden in den Unterricht integriert. Während der Projektwoche vom 12. bis 16. Juni setzen sich die Schüler vertieft mit dem Thema Energie auseinander. «Die beste Energie ist jene, die eingespart wird.» Darum hat die Schule ein Energieeffizienzprogramm für Gebäude und Infrastruktur lanciert. Der Energieverbrauch der Schule wurde erfasst und im Rahmen einer Betriebsoptimierung reduziert. Auch wurde im Rahmen des Klimaschule-Programms die Ölheizung ersetzt durch den Anschluss an eine Holzschnitzelheizung.