Am 1. November blieb es an der Tagesschule in Oberglatt dunkel. Kein Strom, kein Licht, keine Heizung – ein Blackout Day sollte die Schülerinnen und Schüler für den Umgang mit Energie sensibilisieren.

Die Klassenzimmer sind dunkel, die Rollläden bleiben unten. Kerzen erhellen das Schulhaus ein wenig. Lehrer Benjamin Sauter fragt die Schülerinnen und Schülere nach Ideen um das Mittagessen ohne Strom zu organisieren. Jemand bringt den Vorschlag etwas kaltes zu essen aber die Begeisterung der Mitschüler hält sich in Grenzen. Die Idee ins Fast-Food Restaurant zu gehen wird von den Schülern hingegen sehr positiv aufgenommen. Schliesslich werden die Schüler über offenem Feuer in grossen Pfadi-Töpfen Suppe kochen und Schlangenbrot backen.

Eckart Störmer, Schulleiter der Tagesschule Oberglatt meinte dazu: «Wir sind so daran gewöhnt, dass die Energie einfach da ist, dass wir nicht auf die Idee kommen, dass es da ein weltweites Problem geben könnte. Und wir hoffen, dass jemand anders für uns das Problem löst, aber so ist es ja nicht. Wir machen das alle zusammen. Das muss bei den Schülern ankommen – dass sie selbst ein Teil davon sind».

Mit dem Kauf von symbolischen Solarzellen für 40.- Franken unter jzz.ch/oberglatt kann jeder das Bildungsprojekt unterstützen. Der Erlös fliesst ins «Klimakässeli» und ermöglicht den Schülern so weitere Aktionstage, Projektwochen und Exkursionen zu den Themen Klima, Energie und Umwelt. Die Solaranlage wird durch die Schule selbst finanziert.