Am Baustellentag vom vergangenen Montag konnten die Jugendlichen selbst mithelfen, die Solaranlage auf dem Dach der neuen Doppelsporthalle zu montieren. Gemäss dem Motto «keine Solaranlage ohne Bildung» erfuhren sie, woher die Energie kommt und wie sie genutzt werden kann. 500 Module wurden auf dem Dach verbaut – unter Anleitung der Profis der Firma Helion. Mert (12) arbeitete engagiert auf dem Dach mit: «Ich könnte mir vorstellen, so etwas auch beruflich zu machen. Es hat Spass gemacht, die Solarpanels festzuschrauben und ich habe vieles gelernt.»

Keine Solaranlage ohne Bildung

Auch in den Klassenzimmern wurden Klimawandel und Energiewende thematisiert. «Wir haben einen Film über die Klimaerwärmung gesehen», erzählte Mara (13). «Es ging unter anderem darum, dass die Polkappen in der Arktis schmelzen und dies Auswirkungen für die Menschen und Tiere hat. Ich finde es deshalb eine gute Sache, dass die Schule eine eigene Solaranlage baut und auch dass wir dabei mithelfen können.» Die Anlage produzierte am Mittwoch bereits die ersten Kilowattstunden und wurde am Donnerstagabend feierlich eingeweiht.

Ein «technisch anspruchsvolles» Projekt

«Die Planung der Solaranlage war technisch und strukturell äusserst anspruchsvoll», sagte JZZ-Projektleiterin Angela Serratore. Ziel war es, das ganze Dach der Doppelsporthalle zu nutzen. Diese hat jedoch einen eher geringen Strombedarf, weshalb es weitere Abnehmer brauchte. myblueplanet habe den Aufwand nicht gescheut, dieses komplexe Solarprojekt umzusetzen, so Serratore, und es habe sich gelohnt. Die Gesamtanlage erbringt eine maximale Leistung von 152 kWp und deckt rund 50% des Stromverbrauchs der Sekundar- und Primarschule sowie der Doppelsporthalle.