Die Winterthurer Zeitung berichtete am 21. März über die Kantonsschule Büelrain, die als erstes Gymnasium das Label Klimaschule erreichen möchte.

Das neue Gebäude der Kantonsschule Büelrain (KBW) steht. Es laufen die letzten Arbeiten, damit der Neubau auf das kommende Schuljahr hin planmässig bezogen werden kann. Auch die Solaranlage auf dem Dach ist bereits installiert. Die Schulleitung setzte sich 2017 aktiv dafür ein, dass der Kanton Zürich als Eigentümer und Bauherr eine Photovoltaikanlage in das Projekt integrierte.

Diese politischen Anstrengungen waren der Auslöser, dass die Kantonsschule nun bezüglich Nachhaltigkeit noch einen Schritt weitergehen will. Rektor Martin Bietenhader sagt: «Eine solche Solaranlage ist zwar schön, aber nicht hinreichend. Wir wollten nicht bloss Stromproduzent werden, sondern als Schule die Themen von Energiewende und Nachhaltigkeit möglichst auch in den Schulalltag einbauen.» Deshalb beschloss die KBW, das erste Schweizer Gymnasium mit dem Label Klimaschule zu werden.

Die Schüler zögerten zuerst

Im Frühling 2018, also lange vor den aktuellen Klimastreiks, stellte die Schulleitung an einem Konvent die Projektidee der Lehrerschaft vor. Dem Vorhaben wurde zugestimmt, die Lehrkräfte nahmen diese laut Martin Bietenhader gut auf:«Sie waren bereit, konkrete Idee in ihren Fachbereichen einzubauen, ohne den Lehrplan zu tangieren.»